Erfolgreiches deutsch-polnisches Projekt in Warschau

Ein weiteres deutsch-polnisches Projekt unter dem Titel „Das historisch-kulturelle Gesicht der Hauptstadt“ ist erfolgreich zu Ende gegangen. Dieses Mal reiste die Jugend nach Warschau, wo sie eine spannende und abwechslungsreiche Zeit voller neuer Eindrücke erleben durfte.

Neben integrativen Aktivitäten besuchten die Teilnehmenden das Wedel-Schokoladenmuseum, das nicht nur süße Genüsse, sondern auch interessante Einblicke in die Geschichte der berühmten polnischen Marke bot. Auf den Spuren der polnischen Geschichte standen außerdem Besuche im Wilanów-Palast sowie im Museum des Warschauer Aufstands, die einen tiefen Einblick in die bewegte Vergangenheit Polens ermöglichten.

Ein besonderes Highlight war der Besuch des polnischen Sejms, wo die Jugendlichen die Gelegenheit hatten, mit einem Abgeordneten – Herrn Grzegorz Napieralski – persönlich zu sprechen und mehr über die politische Arbeit in Polen zu erfahren. Sportbegeisterte kamen ebenfalls auf ihre Kosten: Die Gruppe besichtigte das Nationalstadion, in dem die polnische Fußballnationalmannschaft ihre Spiele austrägt.

Am letzten Abend konnten die Teilnehmenden die besondere Atmosphäre eines polnischen Weihnachtsmarktes erleben und so auch die kulturellen Traditionen des Landes kennenlernen.

Ein herzliches Dankeschön gilt Frau Beata Piekarz und Frau Anna Snoch für die professionelle Vorbereitung und Durchführung des Projekts sowie dem DPJW für die finanzielle Unterstützung, ohne die diese vielen unvergesslichen Momente in der Hauptstadt Polens nicht möglich gewesen wären.

Katarzyna Kubacha

Annahme – Zuspiel – Angriff – Punkt!

Am 9. Januar fanden in der Sporthalle „Neue Zeit“ die mit Spannung erwarteten diesjährigen Volleyballmeisterschaften der Sekundarstufe II unserer Schule statt – immer ein sportliches Highlight und traditionell fester Bestandteil unseres Schullebens.

Die Spiele selbst boten wieder ein gewohnt hohes Maß an Spannung und Dynamik. Viele Begegnungen waren hart umkämpft und zeichneten sich durch knappe Satzergebnisse und sehenswerte Ballwechsel bis zum letzten Punkt aus. Sowohl bei den Herren als auch den Damen zeigten die Teams präzise Aufschläge, Annahmen, Zuspiele und Angriffe.

Auffällig war die überwiegend hohe technische Spielqualität auf allen Positionen. Sowohl im Angriff als auch in der Verteidigung zeigte sich, dass auch weniger eingespielte Teams gut agieren konnten. Saubere Annahmen, gezielte Pässe und kraftvolle, aber kontrollierte Angriffsschläge prägten zunehmend das Spielniveau. Auch auf der taktischen Ebene überzeugten einige Mannschaften mit klugen Aufstellungen und variantenreichem Spielaufbau.

Die hohe Qualität der Spiele, aber auch der faire, respektvolle Umgang zwischen den Teams machten dieses Turnier nicht nur sportlich, sondern auch gemeinschaftlich zu einem Gewinn.

Ein großes Dankeschön gilt allen Aktiven, Helfern (besonders den Sportwarten für ihre verlässliche Unterstützung), dem Catering-Team der JST 13 und den Schiedsrichtern, die alle zu dem erfolgreichen Event beitrugen.

Ergebnisse:

Bei den Herren setzten sich im Spiel um die Plätze 5 und 6 die 13er Bananenpflücker gegen die 12er Schneeschniefer bei 1:1 Satzgleichstand ganz knapp mit 38:35 Unterpunkten durch. Im sog. „Kleinen Finale“, also im Spiel um Platz 3, sicherte sich das 12er Team Is it in? gegen die 11er Jägermeister in 2:0 Sätzen souverän Bronze. Im Finale trafen mit den 13ern Die Schummler und den Nikoläusen (11) die im bisherigen Turnierverlauf stärksten Teams aufeinander: Die Nikoläuse konnten hier an ihren bisher starken Auftritt nicht anknüpfen und unterlagen den Schummlern mit 0:2. Die Schummler holten somit Gold und verteidigten ihren Schulmeistertitel aus dem Vorjahr.

Bei den Damen spielten die 4 gemeldeten Teams im Turniermodus „Jeder gegen Jeden“. Hier setzten sich die Vorjahreszweiten Die sieben Geißlein (13) am Ende ganz knapp mit 2 Unterpunkten Vorsprung durch und holten endlich das ersehnte Gold und den Titel der Schulmeisterinnen. Auf den Plätzen folgten mit Silber Die Schlagfertigen (12), die sich damit als Favoritinnen auf den Titel im nächsten Jahr empfahlen. Bronze erkämpften Die Fantastischen Sechs (11), gefolgt von den Männerschlägern (11), die diesmal noch ohne Satzgewinn blieben.

Hier ein Einblick in hochklassiges Volleyball:

Die Vizemeisterinnen und Favoritinnen auf den nächsten Titel: „Die Schlagfertigen“ (12)
Die diesjährigen Titelträger: „Die Schummler“ (13) und „Die sieben Geißlein“ (13)

Fotos: Mit freundlicher Genehmigung und privat.

R. Johs

Unwetterwarnung – Schulorganisation am 13.01.2026

Für die nächsten Tage meldet der Deutsche Wetterdienst für Brandenburg Dauerfrost, strengen Frost, Schneefall und mögliche örtliche Glatteisbildung. Für den 13. Januar 2026 gilt:

1. Der Unterricht findet plangemäß für alle Klassen- und Jahrgangsstufen vor Ort in der Gesamtschule Talsand statt. Geplante Veranstaltungen werden durchgeführt.
2. Für den Fall, dass Eltern wegen Einschränkungen im Straßen- oder öffentlichen Nahverkehr oder wegen unzumutbarer Gefährdung eigenverantwortlich entscheiden, ihr Kind zu Hause zu lassen, gilt dies als entschuldigtes Fehlen.
3. Die übliche Abmeldung ist jedoch zwingend nötig (telefonisch am 09.01.2026 und später schriftlich durch die Eltern) !
4. Bei Klausuren oder angekündigten Leistungskontrollen ist das ärztliche Attest, wie üblich, einzuholen.
5. Ich bitte um sehr ernsthafte Prüfung, ob der Schulbesuch möglich ist.

C. Cnyrim
Rektor

16. Januar 2026: Tag der offenen Tür (16 – 19 Uhr)

Die Gesamtschule Talsand lädt interessierte Schülerinnen und Schüler und ihre Eltern
am 16. Januar 2026 (Freitag) zum Tag der offenen Tür herzlich ein.
In der Zeit von 16:00 Uhr bis 19:00 Uhr stellen sich Unterrichtsfächer, Schülerinnen und Schüler und Lehrkräfte vor.

Musikkurse und Kunstschüler zeigen ihr Können, die Naturwissenschaften laden zu spannenden Experimenten ein und die Fremdsprachen bieten Minisprachkurse an. Ebenso stellen sich die Schulsozialarbeit, der Technikstützpunkt und der Förderverein vor.
Die Werkstätten und auch die Sporthalle (ein Besuch lohnt sich!) sind geöffnet.
Die „Talsand-Guides“ empfangen interessierte Gäste und führen sie persönlich durch die Gesamtschule Talsand.

Für künftige Oberstufenschüler aus anderen Schulen findet um 17:00 Uhr ein Infovortrag statt.
Hier wird der Weg zum Abitur an der Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe Talsand erklärt.

Sehr geeignet ist der Begegnungstag für interessierte Schülerinnen und Schüler der künftigen Klassen 7, 11 und 12, um einen Einblick in das Schulleben zu erhalten.
Herzlich willkommen!

Unwetterwarnung – Schulorganisation am 09.01.2026

Für die nächsten Tage meldet der Deutsche Wetterdienst für Brandenburg Dauerfrost, strengen Frost und möglichen örtlichen Schneefall mit Schneeverwehungen.

Für den 09. Januar 2026 gilt:

1. Der Unterricht findet plangemäß für alle Klassen- und Jahrgangsstufen vor Ort in der Gesamtschule Talsand statt. Geplante Veranstaltungen werden durchgeführt.
2. Für den Fall, dass Eltern wegen Einschränkungen im öffentlichen Nahverkehr oder Straßenverkehr oder wegen einer unzumutbaren Gefährdung eigenverantwortlich entscheiden, ihr Kind zu Hause zu lassen, gilt dies als entschuldigtes Fehlen.
3. Die übliche Abmeldung ist jedoch zwingend nötig (telefonisch am 09.01.2026 und nachfolgende schriftliche Entschuldigung durch die Eltern) !

C. Cnyrim
Rektor

Weihnachtsturnier der 9. und 10. Klassen im Volleyball

Das vorweihnachtliche Volleyballturnier ist erfolgreich zu Ende gegangen. Nach spannenden Spielen, großem Teamgeist und vielen packenden Ballwechseln gratulieren wir allen Siegern und Platzierten. Alle Teams haben mit Einsatz, Fairplay und Leidenschaft beeindruckt. Ein herzliches Dankeschön gilt den Organisatoren, Helfern und Zuschauern, die zu einem gelungenen Turnier beigetragen haben. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr – wenn es wieder heißt: Aufschlag, Angriff, Punkt! 🏐

Bei den Herren der 9. Klassen holte sich die 9.6 Gold, Silber sicherte sich die 9.2 und Bronze ging an die 9.1. Im Damenturnier vergoldeten sich die Mädchen der 9.2 vor den Silbernen der 9.3 und den Bronzenen der 9.4.

Im Turnier der 10er Herren holten sich die Jungen der 10.3 den Turniersieg und verwiesen die Jungen der 10.1 auf den Silberrang. Den Bronzeplatz erkämpften sich die Jungen der 10.4. Die Damenkonkurrenz im Jahrgang 10 entschieden die Mädchen der 10.3 für sich, während sich die Mädchen der 10.2 und 10.6 Silber bzw. Bronze erspielen konnten.

R. Johs

Gewinner und Platzierte des Jahrgangs 9 Herren
Gewinner und Platzierte des Jahrgangs 10 Herren

Plus jamais ça – Nie wieder!

Ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit – Die Razzia von 1943 im Viertel Saint-Jean in Marseille

Am 15. Dezember 2025 waren wir, die DELF-AG und die AG Schule mit Courage der Gesamtschule Talsand, in die Französische Botschaft in Berlin eingeladen, um einem besonderen Zeitzeugenbericht beizuwohnen. Vertreter des „Collectif Saint-Jean“ schilderten die Geschichte der Razzien, die sich zwischen dem 22. und 24. Januar 1943 in den alten Vierteln in Marseille ereigneten. Schüler und Schülerinnen Berliner und Brandenburger Schulen waren geladen. Die Razzia vom 21. Januar 1943 im alten Hafengebiet Saint-Jean in Marseille wurde von überlebenden Zeitzeugen eindringlich dargestellt. Es ging darum, an ein fast in Vergessenheit geratenes Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu erinnern. Der Abend bildete den Abschluss einer Veranstaltungsreihe, deren Angebote die Gesamtschule Talsand dieses Jahr vollumfänglich genutzt hat. Im Rahmen der Erinnerungsarbeit rund um 80 Jahre der Befreiung waren vielfältige Veranstaltungen im Jahr 2025 durchgeführt worden.

Herr Antoine Mignemi und Frau Suzanne Fritz

Die brutalen und mörderischen Aktionen, die auf Anweisung der französischen Regierung und der nationalsozialistischen Besatzungstruppen mit dem Ziel durchgeführt wurden, das alte Hafenviertel von Marseille zu „säubern“ stellt ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit dar. Die Bewohner des Viertels Saint-Jean am Hafen von Marseille wurden deportierten und das Viertel anschließend gesprengt. Nur das Rathaus blieb verschont. In diesen engen Gassen lebte eine bescheidene und internationale Bevölkerung unterschiedlicher Religionen, einschließlich der Juden, und viele hofften, mit einem Schiff von dort Europa verlassen zu können. Die Zeitzeugen schilderten ihr bescheidenes, aber glückliches Leben in diesem Hafenviertel vor der Razzia. Claude Arovas, Überlebender der Shoah – seine Eltern fielen der Shoah zum Opfer -, Antoine Mignemi – Vorsitzender des „Collectif Saint-Jean 24 janvier 1943“ – und Suzanne Fritz berichteten von der Razzia, die sie als Kinder miterlebten.

Julien Acquatella (CIVS), Antoine Mignemi, Suzanne Fritz, Claude Arovas, Gerard Agresti, Frau Lena Guyomaec’h

Am Sonntag, den 24. Januar 1943, wurden 20.000 Männer, Frauen und Kinder jeden Alters aus ihren Wohnungen geholt, festgenommen und größtenteils ins Lager Fréjus deportiert. Am 17. Februar 1943 wurde das Viertel gesprengt: 1.500 Häuser und 850 Geschäfte wurden auf 14 Hektar wurden zerstört. 82 Straßen und Plätze verschwanden vom Stadtplan. Die Bewohner wurden von Fréjus in Konzentrationslager nach Sachsenhausen, Mauthausen, Buchenwald, Sobibor, Neuengamme und Stutthof deportiert und ermordet.

Pascal Luongno

Erst 2019 erhob der Anwalt Pascal Luongo Anklage wegen Verbrechen gegen die Menschlichkeit, um sicherzustellen, dass diese Razzia nicht in Vergessenheit gerät und sich die Geschichte nicht wiederholt. Das „Collectif Saint-Jean 24 janvier 1943“ wurde gegründet und hat sich zum Ziel gesetzt, die Erinnerung an dieses Verbrechen aufrechtzuerhalten und in den Schulen darüber zu berichten. Dieses bewegende Zeitzeugengespräch vergegenwärtigte die Brutalität dieses geschichtlichen Ereignisses aufs Deutlichste und regte intensiv zum Nachdenken über den Begriff der „Unerwünschten“ und über die Weitergabe dieser Erfahrungen zwischen den verschiedenen Generationen beider Länder an.

Ruth Weiss: Ausgrenzung ist eine Schande! Haltung zeigen! Engagement für Menschenwürde, Demokratie und Zivilcourage

Ruth Weiss war mehr als eine Zeitzeugin des Holocaust – sie war eine Stimme der Haltung. 101 Jahre Mut, Menschlichkeit und Widerstand gegen Rassismus und Antisemitismus. Leider ist sie am 05. September 2025 verstorben, so dass wir dem „Zweitzeugen“, ihrem langjährigen Freund und Lektor Lutz Kliche lauschen konnten, der mit Ruth Weiss noch das Buch

„Erinnern heißt handeln – Mein Jahrhundertleben für Demokratie und Menschlichkeit“

herausbrachte. Zusätzlich unterstütze Herr Jörg Stopa von der RAA Brandenburg die Diskussion. Er ist zertifizierter Mediator / Konfliktmanager und Anti-Bias-Multiplikator. Gefördert wurde die Veranstaltung vom Bildungsministerium.

Jörg Stopa und Lutz Kliche

Am Dienstag, den 16.12.2025 brachte Lutz Kliche seinen Erfahrungsschatz in Bezug auf Ruth Weiss Leben zu uns an die Talsandschule:
Mit Auszügen aus dem Buch, Original-Audiozitaten von Ruth Weiss und einem offenen Gespräch über Menschenwürde, Demokratie und Zivilcourage berichtete Lutz Kliche im Rahmen der AG-Schule mit Courage in der Aula vor interessierten Schülern und Schülerinnen.

Es ging nicht um Vergangenheit als Pflichtstoff – sondern um Erinnerung als Haltung.

Ruth Weiss war unermüdlich in ihrem Engagement gegen Ausgrenzung, Rassismus und Antisemitismus.

Die Themen waren vielfältig: Geschichte der Juden in Fürth, der Nationalsozialismus in Deutschland, insbesondere der Reichstagsbrand 1933 und die Etablierung der NS-Herrschaft, das Propagandablatt „Der Stürmer“ und dessen Gründer und Herausgeber Julius Streicher, der Judenboykott am 1.4.1933, die Nürnberger Gesetze von 1935 und die Apartheid in Südafrika, Apartheid als staatlich festgelegte und organisierte rassistische Diskriminierung.

Die Zeit verging wie im Flug, wir wünschen uns im neuen Jahr eine Fortsetzung!

Berufsorientierung @Talsand – Unternehmen live erleben!

Die Veranstaltung „Berufsorientierung @Talsand – Unternehmen live erleben!“am 16. und 17. Dezember 2025 war ein zentraler Baustein der Berufsorientierung an der Gesamtschule Talsand. Ziel war es, den Schülerinnen und Schülern praxisnahe Einblicke in unterschiedliche Berufsfelder zu ermöglichen und sie dabei zu begleiten, eigene berufliche Perspektiven zu entwickeln.

Über 150 Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 9nutzten diese Gelegenheit, um sich direkt zu informieren und neue Eindrücke zu sammeln. Den Auftakt bildete eine herzliche Begrüßung durch Herrn Cnyrim, den Schulleiter. Anschließend ermutigte Frau Henselvon der Bundesagentur für Arbeitdie Jugendlichen, sich aktiv mit ihrer beruflichen Zukunft auseinanderzusetzen.

In Fachvorträgen, Präsentationen, Gesprächsrunden und Erfahrungsberichten von Auszubildenden erhielten die Jugendlichen spannende Einblicke in die unterschiedlichsten Berufsfelder. Mit dabei waren PCK Raffinerie GmbH, LEIPA Group GmbH, Polizei Brandenburg, Stadtsparkasse Schwedt, EJF gemeinnützige AG, Wohnbauten GmbH, Asklepios Klinikum, Oberstufenzentrum Uckermark aus Prenzlau, Deutsche Bahn AG und Butting Anlagenbau GmbH & Co. KG.

Besonders wertvoll waren die persönlichen Gespräche zwischen den Jugendlichen und den Unternehmensvertreterinnen und -vertretern. Hier konnten Fragen gestellt, eigene Interessen reflektiert und konkrete berufliche Perspektiven entwickelt werden.

Die Gesamtschule Talsand bedankt sich herzlich bei allen beteiligten Unternehmen und Institutionen. Die Veranstaltung hat einmal mehr gezeigt, wie nachhaltig Berufsorientierung wirkt, wenn Schule, Wirtschaft und außerschulische Partner gemeinsam Verantwortung für die Zukunft junger Menschen übernehmen.

DELF-AG: Deutsch-französische Medienresidenz in Berlin 2025

Foto: Sebastian Gabsch Fotografie
Foto: Sebastian Gabsch Fotografie
Foto: Sebastian Gabsch Fotografie
Berliner Bettdecke: Leonie, Helena, Rocco und Lucas.
Screentime von Berliner Bettdecke: Lucas, Rocco, Helena, Leonie und Lucia
Social life
Say so von Social life: Anni, Ines, Louis, Maxime und Sacha
Berlin City
Fake Friends von Berlin City: Samira, Nora, Anouck, Juliette und Paul
New in Town von The Aletto Film: Lucie, Lucie, Freyja, Wiktoria und Mia

Deutsch-französische Medienresidenz in Berlin 2025

Vom 18. bis 22. November 2025 fand zum achten Mal die Medienresidenz „Ciné-médias“ in Berlin statt. Es trafen sich dort 10 Schülerinnen der Gesamtschule Talsand im Rahmen der DELF-AG, geleitet von Frau Doris Diller, mit 10 Schülern und Schülerinnen einer Schule aus der Nähe von Bordeaux in Frankreich begleitet von Vera Sohn. Diese Veranstaltung wurde vom Deutsch-Französischen Jugendwerk und dem Büro für Film und Medien des Institut français Deutschland im Rahmen der 25. Französischen Filmwoche organisiert. Ziel des Workshops war es, den Teilnehmern Schlüsselkompetenzen zur Medienbildung zu vermitteln und ihnen durch Vorträge und Workshops von Fachleuten einen Einblick in die Medienwelt zu geben. Die Workshops wurden simultan ins Französische oder Deutsche übersetzt.

Foto: Sebastian Gabsch Fotografie

Tutoren und Fachleute

Die Teilnehmer hatten die Möglichkeit, mit erfahrenen Fachleuten zu arbeiten und zu lernen:

Sylvain Cruiziat ist ein französisch-deutscher Regisseur und Produzent, der in London, Paris und Hongkong aufgewachsen ist. Er hat an der Hochschule für Fernsehen und Film München studiert und seine Filme, unter anderem „Find Fix Finish“ (2017), „The Raft“ (2019) und „Boyz“ (2023), wurden auf internationalen Festivals ausgezeichnet. Seit 2023 arbeitet er mit Coproduction Office, einer internationalen Produktionsfirma, zusammen.

Luis Schubert wuchs in einem französischen Umfeld in München auf und ist Regisseur in Berlin. Nach seinem Studium der Film- und Medienwissenschaft an der Sorbonne in Paris studiert er an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Berlin (DFFB). Seine Kurzfilme wurden von renommierten Sendern wie arte und SWR koproduziert und auf internationalen Festivals in Palm Springs und Berlin (Berlinale/Encounters) gezeigt.

Sylvain und Louis begleiteten die Jugendlichen mit Fachwissen, Humor und unendlicher Geduld durch die Tage und verloren ihr Ziel nie aus den Augen. Obwohl sich die Jugendlichen vorher nicht kannten und aus verschiedenen Kulturen mit unterschiedlichen Muttersprachen kamen, konnten nach drei Tagen intensivem, fröhlichen Schaffens vier Kurzfilme den Mitarbeitern des Instituts präsentiert werden:

New in Town von der Gruppe „The Aletto Film“: Lucie, Lucie, Freya, Wiktoria und Mia

Fake Friends von der Gruppe „Berlin City“ – Samira, Nora, Paul, Anouck, Juliette

Screentime von der Gruppe „Berliner Bettdecke“ – Helena, Leonie, Rocco, Lucas und Lucia

Say so von der Gruppe „Social Life“ – Ines, Anni, Louis, Maxime und Sacha

Auf dem Weg zum Insitut français.

Ablauf der Medienresidenz

Ankunft – Dienstag, 18. November

Die Teilnehmer aus Frankreich kamen am Berliner Flughafen BER an und checkten im Hotel Aletto ein. Nach einem gemeinsamen Abendessen im italienischen Restaurant „Vapiano“ war das Eis gebrochen, im Hotel spielte man noch eine Runde Werwolf/Loupsgarou und es fand der erste Tag der Medienresidenz statt.


Tag 1 – Mittwoch, 19. November

Begrüßung und Einführung durch das Institut français durch Anne Vassière und das Deutsch-Französische Jugendwerk/OFAJ.

Eisbrecher-Spiele zur Förderung des Kennenlernens.

Masterclass zum Thema „Escapismus im Film“ mit der Regisseurin Zora Rux.

An Hand des Kurzfims „What happens in your brain if you see a german word like

Weltschmerzverdrängungskonsumkritikausschüttungsmechanismuszeugentumschlagargumentgedankengebäude-verbot?“. besprachen wir die verschiedenen Effekte im Film.

Anschließend wurden die Drehbücher für die Kurzfilme geschrieben geschrieben.

Das Abendessen genossen die Teilnehmer in der Repke Spätzlerei.

Abends im Aletto.

Tag 2 – Donnerstag, 20. November

Masterclass zur Bildgestaltung mit Christoph Hochhäusler, deutscher Regisseur und Autor der Berliner Filmhochschule.

Es schwirrte nur so von Fachbegriffen: Einstellungen, POV-Sandwich (Betrachter + Point of View + Betrachter) Kamerabewegungen, Bildformate … alles an Hand von Filmbeispielen anschaulich gezeigt.

Es folgten die Proben und Dreharbeiten der Kurzfilme.

Einst ausschließlich in Berlin verortet, findet die Französische Filmwoche zwischenzeitlich in 27 Städten statt. Am Abend fand die Eröffnung im Delphi Filmpalast statt, wo der Film „L’Etranger“ (eine Adaptation des Buches von Albert Camus Der Fremde) von François Ozon gezeigt wurde. François Delattre (Botschafter der Republik Frankreich in Deutschland) eröffnete in Anwesenheit des Regisseurs François Ozon die Französische Filmwoche. François Ozon Ozon beantwortete dem Publikum ausführlich Fragen zum Film. Der Film L’Étranger startet am 01.01.2026 in den deutschen Kinos.

Tag 3 – Freitag, 21. November

Montage der Kurzfilme

Besuch des Green-Screen-Studios im Institut françaisSur Mesure“. Hier führte uns Pierre-Jérôme Adjedj in die Technik ein und die Kinder konnten zuschauen, wie ihre Gesichter in andere Hintergründe eingefügt oder die ganze Person in ein Schachspiel gestellt wurde. Alle technischen Möglichkeiten wurden genau erklärt.

15:30 Uhr Präsentation der Kurzfilme vor Publikum und anschließende Diskussion.

Im Cinéma de Paris wohnten wir dem Film von CinéfêteLe Panache“ bei und waren anschließend zu einem Empfang im Boris Vian Saal des Institut français eingeladen.

Foto: Sebastian Gabsch Fotografie
Foto: Sebastian Gabsch Fotografie

Um 19:00 Uhr trafen wir uns im Restaurant „Zen“ zum Essen.

La femme la plus riche au monde von Thierry Klifa mit Isabelle Huppert.

Anschließend wohnten wir um 20:30 Uhr der deutschen Vorpremiere des Films „Die reichste Frau der Welt“ mit der französischen Schauspielerin Isabelle Huppertin der Hauptrolle im Cinéma Paris in Anwesenheit des Regisseurs Thierry Klifa bei.

Doris Diller, Thierry Klifa, Ines Penke

Tag 4 – Samstag, 22. November

Nach einem gemeinsamen Frühstück im Hotel Aletto verabschiedeten sich die Teilnehmer voneinander.

Ergebnisse der Medienresidenz

Diese kreative Zusammenarbeit und der Austausch zwischen den Teilnehmern aus Deutschland und Frankreich haben nicht nur das Verständnis für die Medienwelt vertieft, sondern auch wertvolle interkulturelle Erfahrungen ermöglicht. Die Medienresidenz war ein voller Erfolg und wird sicherlich lange in Erinnerung bleiben und die deutsch-französischen Freundschaft festigen.

Unser besonderer Dank gilt den Leitern des Workshops Luis Schubert und Sylvain Cruiziat, Zora Rux, Christoph Hochhäusler und Pierre-Jérôme Adjedj, sowie Anne Vassevière, Alicia Theokritoff und Louise Coschieri-Sommer vom Institut français in Berlin.

Weitere Impressionen unser Zeit in Berlin:

In der Médiathèque konnte man sich umschauen….
Vor der Französischen Botschaft.
Besuch im französischen Buchladen Zadig – Librairie française Zadig in Berlin.
Besuch der Sophienkirche, in der Martin Luther King gepredigt hat.
Nun heißt es Abschied nehmen… ein paar Tränen fließen….
Bon voyage! Et: Wir hoffen auf ein Wiedersehen!

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